Reiki - das Abenteuer meines Lebens

Reiki – das Abenteuer meines Lebens

Eines Morgens lief ich am Strand von Byron Bay in Australien entlang. Es war für mich der schönste Ort der Welt an dem ich je war: perfekter Strand, perfekte Wellen, eine wunderschöne Atmosphäre, interessante Menschen.

Doch in mir war überhaupt nichts perfekt…

Ich grübelte und dachte darüber nach, wie es mit meinem Leben weitergehen würde, wenn ich wieder zu Hause war… Ich war am schönsten Ort der Welt und trotzdem war ich unglücklich.

Und während ich da am Strand lief, merkte ich: Ich kann nicht einfach nur so weitermachen wie bisher.

Ich begann in dieser Zeit, Tagebuch zu schreiben. Ich fing an, mir diese Fragen zu stellen, die man oft viel zu lange vor sich herschiebt:

Was will ich wirklich machen?
Was macht mich glücklich?
Wie will ich leben?

Und ich weiß noch, dass mir in dieser Zeit auch ein Buch in die Hand fiel – eine Geschichte über einen Mann, der in einer ähnlichen Situation war. (Ich habe später oft erzählt, dass das so ein “Auftakt-Moment” war.) In diesem Buch ging es um einen Mann namens Neil (Neil Strauss), der sein Leben in die Hand nahm und herauszufand, was er wirklich wollte.

Eigentlich war es “nur” eine Geschichte.

Aber es war wie ein Spiegel.

Und das war mein großer AHA-Moment.

Es war der Augenblick, in dem ich wusste:

Nur ich kann etwas verändern.

Rückblende

Ich hatte in meinem Leben nicht mehr das Gefühl, dass ich das tue, was ich wirklich machen sollte. Mir fehlte das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein – das zu tun, was ich wirklich machen sollte.

Ich war in einer Beziehung, in der ich mich langweilte und in der ich wusste, dass sie eigentlich nicht die Richtige für mich ist – aber ich war zu feige, sie einfach zu beenden.

In meinem Psychologie Studium fehlte mir der Fokus und auch das Ziel. Ich war an einem Punkt, an dem ich einfach nicht wusste, was ich damit später machen sollte. Mein letztes Praktikum war ein einziges Desaster gewesen und brachte mir nur näher, was ich nicht wollte:

Im Büro sitzen und sich hilflos passive Arbeit leisten und Daten auswerten.

Ich wollte auch nicht den ganzen Tag im Büro irgendeiner Firma sitzen oder mit Menschen über ihre psychischen Probleme reden, um ihnen zu helfen, wieder „normal“ in einer, wie ich fand, kranken Gesellschaft zu funktionieren.

Ich wusste eigentlich nur eins:

Und zwar was ich nicht wollte.

Gewissermaßen hatte ich mein ganzes Leben danach ausgerichtet, das gemacht, was andere von mir erwarteten. Gut in der Schule sein, einen guten Job anstreben.

Aber jetzt merkte ich:

Das war nicht, was ich wollte.

Stattdessen reiste ich mit meinem besten Freund für 6 Monate nach Australien, um einfach nur Backpacking zu machen und jeden Tag das zu tun, wozu wir Lust hatten.

Nach ein paar Monaten waren Tauchen gewesen, Fallschirmspringen, ich hatte viele tolle Menschen kennengelernt – aber nun war es Zeit, mir darüber klar zu werden, was ich tun wollte.

Doch mir grauste es bei dem Gedanken, dass meine Auszeit bald zu Ende sein würde…

Denn ich wusste immer noch nicht, was ich machen sollte.

Das Problem war…

Das Problem, das ich hatte, war, dass ich einfach in meinem Leben feststeckte und nicht wusste, was ich machen sollte.

Und dann kam diese alles entscheidende Erkenntnis.

Die alles entscheidende Erkenntnis

Doch dann fiel mir dieses Buch in die Hand.

In diesem Buch ging es um einen Mann namens Neil, der interessanterweise sich in einer ähnlichen Situation wie ich befand, in der er nicht das Leben führte, was er wollte. Doch er begann, sein Leben in die Hand zu nehmen und herauszufinden, was er wirklich von Herzen machen wollte. Er begann, an sich zu arbeiten und verwirklichte seinen Traum.

Eigentlich eine ganz einfache Geschichte.

Doch das war, als ich etwas begriff.

Das war der Augenblick, in dem ich wusste, dass nur ich etwas verändern konnte.

Ich fing an, Tagebuch zu schreiben und mir Fragen zu stellen, zu überlegen, was ich wirklich wollte.

So kam ich nach und nach zu der Erkenntnis, dass ich zwar tatsächlich mit Menschen arbeiten wollte – aber nicht damit sie wieder funktionieren, sondern, dass ich sie dabei unterstützen wollte, glücklicher zu sein, mehr sie selbst zu sein, Abenteuer zu erleben und das Leben zu führen, das sie sich wünschten.

Endlich wusste ich, dass es mir nicht darum ging, wie andere Psychologen Menschen helfen, wieder einfach nur in die Gesellschaft zu passen.

Ich wollte, dass Menschen ausbrechen aus ihrer Normalität, dass sie der Mensch sein können, der sie wirklich sind – und ihre wahren Gaben und Talente leben.

Mein Weg heraus aus dem Hamsterrad

Kurz nachdem ich aus Australien zurück war, begann ich endlich mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und meiner neuen Vision zu folgen.

Ich beendete die Beziehung, in der ich nicht glücklich war.

Ich richtete mein Studium komplett auf Beratung, positive Psychologie und Life-Coaching aus.

Zunächst machte ich eine erste Ausbildung als lösungsfokussierter Berater. Das war zwar nicht so ganz, was ich wollte: Es half mir und anderen Leuten zwar, neue Perspektiven zu öffnen, aber war noch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.

Dann versuchte ich eine andere Coaching Ausbildung und NLP und das war schon viel besser.

Es war das erste Mal, dass ich Kontakt mit energetischen Übungen, Krafttier-Übungen, Hypnose und anderen spirituellen Ansätzen hatte, die mir einen ganz neuen Horizont eröffneten.

Das gefiel mir deutlich besser.

Und es machte mir mehr Spaß.

Und hier war auch ein Punkt, den ich später immer wieder in meinem Leben gesehen habe:

Wenn man anfängt, sich wirklich zu entwickeln, dann will man nicht nur „funktionieren“.

Man will lebendig sein.

Dating-Coach in Berlin – und eine sehr intensive Lebensphase

In dieser Zeit beschäftigte ich mich auch – ganz ehrlich – lange damit, wie man Beziehungen bewusst gestaltet.

Ich wollte nicht mehr, dass Dinge „einfach passieren“. Ich wollte lernen, wie man sein Liebesleben aktiv gestalten kann, wie man jemanden kennenlernt, wie man sich wirklich zeigt, wie man authentisch ist.

Das war nicht oberflächlich gemeint, sondern im Gegenteil:

Ich wollte echte Verbindung.

Und aus diesem Interesse heraus wurde ich später Dating-Coach.

Nach dem Studium ging ich nach Berlin und gründete mit Freunden eine Coachingagentur.

Mein Tag bestand darin, dass ich tagsüber in Cafés saß, an Blogartikeln oder YouTube Videos arbeitete. Gegen Nachmittag oder Abend traf ich Klienten und am Wochenende waren Workshops.

Es war eine tolle Zeit…

doch das Ganze kam über Jahre finanziell nicht so richtig ins Rollen, und außerdem hatte ich innerlich immer noch diesen Zweifel, ob das, was ich tat, das Richtige war.

Ich hatte immer das Gefühl, dass ich noch nicht das absolut Richtige gefunden hatte.

Dass ich noch nicht angekommen war.

Viktoria – Liebe auf den ersten Blick

Und genau in dieser Berliner Zeit geschah etwas, das mein Leben auf eine ganz andere Art veränderte.

Ich lernte Viktoria kennen.

Wir trafen uns in Berlin – auf einem Open Air. Und es war wirklich so etwas wie Liebe auf den ersten Blick.

Wir sind inzwischen seit 12 Jahren ein Paar.

Und auch wenn sich unser Leben seitdem vielfach verändert hat – wir sind gemeinsam gewachsen, gemeinsam durch Phasen gegangen, haben uns gegenseitig begleitet.

Und irgendwann viele Jahre später sollte sie dann auch gemeinsam mit mir Reiki-Ausbildungen geben.

Heute ist sie ein wichtiger Teil von dem, was wir zusammen kreieren.

Eckhart Tolle – und der Beginn von Achtsamkeit und Meditation

Zu dieser Zeit drückte mir mein Coaching-Kollege Aron das Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle in die Hand.

Das war der Moment, in dem ich begann, mich intensiver mit Achtsamkeit im Alltag, bewusstem Leben und dem Beobachten meines inneren Gedankenchaoses zu beschäftigen.

Denn obwohl mein Leben äußerlich schön war und eigentlich alles ganz gut, fühlte ich mich innerlich ständig gestresst und kam einfach nicht aus dem Gedankenkarussell in meinem Kopf heraus.

Außerdem fühlte ich mich in sozialen Situationen oft unsicher und hatte viele Konflikte mit meiner Freundin und vor allem hatte ich diesen Zweifel, der an mir nagte, den ich nicht ablegen konnte:

Ob das, was ich tat, wirklich noch das Richtige für mich war.

Ich war dort angekommen, wo ich sein wollte…

und trotzdem war ich innerlich unzufrieden.

Schon wieder.

Und dann sollte alles anders kommen…

Als ich das erste Mal von Reiki hörte…

Eines Abends war ich bei meinen Eltern zu Hause in Hamburg zu Besuch und meine kleine Schwester erzählte mir von Reiki.

Sie erzählte mir, dass sie diesen tollen Lehrer kennengelernt hatte und dass ich dort auch unbedingt hingehen müsse.

Ich war immer etwas skeptisch, wenn meine kleine Schwester mir über ihre spirituellen Seminare berichtete.

Aber diesmal war es anders.

Ich konnte in ihren Augen sehen, dass bei ihr etwas Besonderes passiert war.

Zu diesem Zeitpunkt war ich tatsächlich auch auf der Suche nach einem spirituellen Lehrer, denn schließlich hatte ich mich schon einige Zeit mit Achtsamkeit und Spiritualität beschäftigt, einiges gelesen, Videos geschaut und ein paar Seminare besucht.

Doch ich zögerte dort hinzugehen, denn ich wusste nicht genau, was es mit Reiki auf sich hatte.

War es wirklich so toll, wie meine Schwester meinte?

Funktioniert es wirklich?

Kann man Heilen so einfach lernen?

Aber meine Schwester zeigte mir ein Buch über Reiki. Darin waren einige der Handpositionen zu finden.

Und da ich es einfach mal ausprobieren wollte, legte ich meine Hände auf die gezeigten Positionen auf meinem Körper.

Und was soll ich sagen:

Es fühlte sich sofort gut an, angenehm irgendwie.

Mein Interesse war geweckt.

Der Meditationsabend – und diese besondere Energie

Ich schaute auf die Webseite des Reiki Lehrers und sah, dass es dort noch einen freien Termin gab, also beschlossen Viktoria und ich, uns für den 1. Reiki Grad anzumelden.

Doch schon paar Tage vorher fand bei meinem Lehrer ein Meditationsabend statt.

Dieser Abend mit meinem zukünftigen Lehrer war die eindrucksvollste innere Erfahrung zu diesem Zeitpunkt für mich, die ich bis dahin erfahren durfte. Jemals innerlich gemacht hatte.

Ich bemerkte sofort die besondere Energie.

Ich merkte, dass etwas Tiefes passierte.

Ich war enorm fasziniert.

Etwas in mir hatte wieder Feuer gefangen.

Meine Einweihung in Reiki

Ein paar Wochen später war es dann soweit, wir gingen zur Reiki Ausbildung.

Wir saßen dort im Wohnzimmer, tranken Tee und fühlten uns wie am Anfang eines großen Abenteuers.

Es war ein toller Tag und Viktoria und ich erlebten beide ein Gefühl tiefer Entspannung während der Einweihung.

Vor den Einweihungen machten wir einige kurze Meditationen zusammen.

Und es war unglaublich für mich.

Ich hatte vorher schon Meditation ausprobiert, aber das hier war etwas Besonderes.

Eine besondere Energie erfasste mich und ich schwebte förmlich.

Ich war innerlich tief berührt und spürte, dass ich etwas für mich sehr Wichtiges im Leben entdeckt hatte.

Diese neuen Ansätze sollten dann mein Leben endgültig für immer verändern und mir dabei helfen, mein inneres Potential zu entfalten.

Schon nach der ersten Einweihung konnte ich die Energie in meinen Händen viel stärker spüren.

Und endlich konnte ich meinem Lehrer viele der Fragen stellen, die mich teilweise schon lange beschäftigten.

Wir machten viele Reiki-Übungen und lernten natürlich auch, wie wir uns selbst und gegenseitig behandeln konnten.

All dies war sofort ein tiefes Eintauchen in eine neue innere Welt und ein Gefühl, dass ich endlich bei etwas angekommen war, wonach ich schon so lange gesucht hatte.

Ich hatte endlich das Gefühl, mit dem, was ich dort gelernt und erfahren hatte, auf meinem Weg zu sein und endlich meiner inneren Stimme zu folgen.

Nach der Reiki Ausbildung

Anfangs war ich gar nicht so sicher, ob Reiki in meinem Leben viel verändern würde, schließlich hatte ich ja auch schon vorher viele Wege kennengelernt, um mir selbst und anderen zu helfen.

Aber als ich von dem Seminar nach Hause kam, hatte ich den ganzen Abend und die nächsten Tage und Wochen immer das Bedürfnis, ständig bei allem, was ich tat, immer irgendwo meine Hände aufzulegen.

Es fühlte sich einfach so schön an, wenn die Blockaden sich lösten und es gab mir so viel Energie.

Mir selbst tat Reiki wahnsinnig gut, trotzdem waren die Menschen um mich herum natürlich erstmal skeptisch und ich erzählte auch nicht gleich jedem davon, weil ich unsicher war, was andere darüber denken würden.

Aber innerhalb kurzer Zeit ergaben sich plötzlich die Gelegenheiten.

Anfangs behandelte ich oft Viktoria, immer wenn wir abends im Bett lagen, und sie fand es wunderschön und konnte dabei immer wunderbar entspannen und einschlafen.

Dann ergaben sich auf einmal auch in meinem Umfeld immer mehr Gelegenheiten.

Meine Oma klagte über Schmerzen im Bein, mein Großvater hatte Rückenschmerzen, meine Mutter war traurig, eine Freundin gestresst – und jedes Mal konnte ich Reiki anbieten.

Endlich hatte ich etwas in der Hand, das wirklich half und das Leute besser annehmen konnten als gutgemeinte Ratschläge oder moralischer Beistand.

Dabei bekam ich immer wieder die Rückmeldung, dass Reiki tatsächlich den Schmerz reduzierte, den Stress auflöste, und ich konnte sehen, wie tiefenentspannt oder innerlich berührt die Leute danach waren.

Doch es sollte nicht so schön und leicht weitergehen…

Meine größte Herausforderung im Leben

In den darauffolgenden Jahren sollte unsere Familie vor einige Schicksalsschläge gestellt werden.

Zunächst erkrankte meine Oma an Krebs.

Reiki konnte sie zwar mit ihren 89 Jahren nicht heilen, aber es tat ihr trotzdem sehr gut, nahm ihr die Angst und brachte uns in den letzten Monaten noch näher.

Ein paar Jahre später wurde dann mein Vater krank.

Es war ein Schock für die ganze Familie, auch er hatte Krebs.

Für mich war dies der endgültige Schlussstrich meiner Zeit in Berlin.

Ich wollte näher bei der Familie und bei meinem Lehrer sein und ein innerer Ruf zog mich seit längerem dorthin zurück.

In den nächsten Jahren behandelte ich – oft zusammen mit meinem Lehrer – meinen Vater ganz regelmäßig.

Es war immer eine so schöne Zeit, sich ihm ganz nahe zu fühlen.

Wir hatten zuvor eine ganze Reihe von Konflikten, die sich oft darum drehten, dass ich mich nicht richtig verstanden fühlte und das Gefühl hatte, mein Vater hatte ungerechtfertigte Erwartungen und Forderungen.

Aber das erstaunliche ist, dass ich, je mehr wir beide uns mit Meditation beschäftigten und ich ihm Reiki geben konnte, wir eine viel liebevollere Beziehung zueinander aufbauten.

Früher hätten mich dieselben blöden Sprüche auf die Palme gebracht oder verletzt.

Jetzt konnte ich darüber lachen.

Und manchmal nach einer Reiki Behandlung trafen sich unsere Blicke.

Er schaute mich an und ich wusste: Da ist Liebe.

Da ist eine tiefe gemeinsame Verbundenheit – auch ohne Worte.

Für ihn war Reiki immer eine Möglichkeit, aus seinen Schmerzen, seiner Angst und dem damit verbundenen inneren Rückzug herauszukommen und zu seiner inneren Ruhe, Leichtigkeit und Herzlichkeit zurückzufinden.

Und auch mir half Reiki sehr mit dem Schmerz und dem Verlust umzugehen, als mein Vater schließlich von uns ging.

Eine Erkenntnis, die alles veränderte

Als ich eines Tages, als ich in Berlin war, machte ich eine besondere Reiki-Erfahrung mit einer guten Freundin, die dazu führte, dass ich vieles von dem, was ich bisher über persönliche Veränderung geglaubt hatte, über den Haufen geworfen habe.

Davon möchte ich dir erzählen.

Vor ein paar Jahren traf ich mich mit einer guten Freundin, die ich aus meinem Psychologiestudium kannte.

Sie ist wirklich ein toller Mensch.

(Ich war sogar mal ein bisschen in sie verliebt, aber erzähl’s nicht weiter:).

Es war ein sonniger Nachmittag im Spätsommer in Berlin und wir saßen im Mauerpark.

Wir hatten uns lange Zeit nicht gesehen und es war anfangs ein wenig holprig.

Wir tauschten uns aus und sie erzählte mir von ihrem anstrengenden Job.

Dass sie jeden Tag von morgens um 9 Uhr bis um 18 Uhr im Büro sitzt und ständig Leute zu ihr kommen, um von ihren Problemen zu erzählen.

Sie berichtete von dem ständigen Druck, dem sie durch ihren Chef ausgesetzt ist.

Sie wollte unbedingt aus der Firma raus und wusste nicht weiter.

Sie wirkte ausgelaugt, angespannt und frustriert.

Dabei hatte ich sie als sehr fröhlich, lustig und sehr zielstrebig erlebt und es tat mir leid, sie jetzt so zu sehen.

Nach einiger Zeit fragte sie mich, was ich jetzt so machen würde.

Sie hatte gehört, dass ich seit einiger Zeit für Freunde und Bekannte Reiki anbiete und ich erzählte ein wenig davon.

Ich muss zugeben, dass ich ein wenig unsicher war, schließlich war sie eine gut ausgebildete Therapeutin mit einem wissenschaftlichen Studium.

Ich dachte, sie hält das vielleicht alles für Quatsch und macht sich vielleicht noch über mich lustig.

Immerhin hatte ich wie sie selbst lange Psychologie studiert und diverse Methoden in meinen Berater- und Coachingausbildungen gelernt, weshalb ich nicht glaubte, dass sie Reiki besonders ernst nehmen würde.

Aber es kam ganz anders…

Ich legte also meine Hände auf ihre Schultern…

Sie und ich bemerkten, glaube ich, beide, wie der Stress von ihr abfiel.

Sie entspannte sich immer mehr.

Ich legte meine Hand auf ihren Solarplexus, dann auf ihr Herz und so saßen wir dort eine ganze Weile.

Und plötzlich konnte ich auch diese schöne herzliche Verbindung zwischen uns wieder spüren.

Nach einer Weile nahm ich meine Hände wieder weg und danach war sie entspannter, innerlich und äußerlich gelöster, und ich konnte plötzlich auch das fröhliche, lustige Mädchen, das ich aus dem Studium kannte, wieder sehen.

Danach gestand sie mir ihre anfängliche Skepsis und war umso überraschter über den schnellen und eindrucksvollen Effekt der Reiki-Behandlung.

Als ich ihr dann sagte, dass man sich auch selbst behandeln kann, sagte sie, dass sie die Anwendung am liebsten auch gleich lernen wollte.

Denn dieser Moment hat mir gezeigt:

Manchmal ist es nicht mehr nötig, noch mehr Konzepte zu verstehen oder noch mehr Methoden zu lernen.

Manchmal reicht es, präsent zu sein – und etwas Einfaches zu tun, das wirklich wirkt.

Und ja: Für mich war das erst mal ein kleiner Schock, weil ich so viele Jahre so viel „gelernt“ hatte.

Und plötzlich war da diese Erfahrung:

Ich lege einfach die Hände auf – und es passiert etwas.

Radikale Veränderung und Wandel

Nach dem ich das erkannt hatte, veränderte sich mein Leben sehr schnell.

Von nun an konzentrierte ich mich vollständig auf EINE einzige Sache:

Und das war Reiki und Meditation (für mich ist das eine Sache;)).

Trotz all diesen eindrucksvollen Erfahrungen mit Reiki war ich immer noch skeptisch, ob ich Reiki tatsächlich Leuten anbieten konnte, die ich nicht kannte – die wirkliche Probleme hatten – und ob ich dafür Geld nehmen dürfte.

Aber mir wurde mit dieser Erfahrung und auch danach immer klarer, dass Reiki zu geben die einfachste und beste Art für mich ist, anderen zu helfen.

Endlich konnte ich alles, was ich vorher gelernt hatte, loslassen.

Und das war nach dem anfänglichen Schock eigentlich sehr befreiend.

Ich begann, immer mehr Menschen mit Reiki zu behandeln.

Ich merkte, dass so viele meiner Klienten enorme Fortschritte machten, weil sie sich selbst mit Reiki in innere Ruhe, Gelassenheit und Balance bringen konnten.

Sie berichteten, dass sie endlich ihrer inneren Stimme folgen konnten und sich erlaubten, mehr sie selbst zu sein.

Es ist für mich das größte Geschenk, wenn du und andere Menschen entdecken, welcher Schatz in ihnen versteckt ist.

Ich war immer wieder überrascht von der teilweisen gewaltigen Wirkung der Behandlungen.

Indien, Retreats, Meditation – und eine lange innere Reise

In den nächsten Jahren verschlang ich unzählige Bücher über Reiki, Meditation und Achtsamkeit, hörte unendlich viele Vorträge und widmete mich intensiv diesen neuen Methoden und Schlüsseln für Selbsterkenntnis.

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Ich reiste nach Indien, traf verschiedene spirituelle Lehrer, machte weitere Ausbildungen in Reiki, Rückführung, Meditationsretreats uvm.

Ich war auch in einem Ashram – viele Wochen, oft drei Wochen im Schweigen.

Ich machte Retreats auf Kreta, auf La Gomera, und ich war oft an Orten, an denen man ganz tief still werden kann.

Ich hatte auch Zeiten, in denen Meditation das Schönste in meinem Leben war:

Ich weiß noch, wie ich in Indien morgens zum Sonnenaufgang im Meditationsraum getanzt habe – und es war einer der schönsten Momente meines Lebens.

Und gleichzeitig gab es auch die andere Seite:

Ich hatte eine Phase, die man “dunkle Nacht der Seele” nennen könnte.

Eine Zeit, in der es mir anderthalb Jahre sehr schlecht ging.

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Mit Ängsten.

Mit innerem Druck.

Mit einem Gefühl von „Ich muss da durch“.

Und ich bin da durch.

Und irgendwann wurde es wieder weit.

Wieder ruhig.

Wieder frei.

Und Reiki hat mich durch all diese Jahre begleitet – als Fundament, als Energiearbeit, als Möglichkeit, Blockaden zu lösen, Emotionen zu halten, mich immer wieder aufzuladen und zurückzukommen.

Dem inneren Ruf folgen – mein Weg zum Reiki Lehrer

Dann – eines Abends saß ich ganz allein in meinem Zimmer und meditierte.

Und da geschah es:

Auf einmal kam mir eine Eingebung:

„Sebastian, du solltest Reiki Ausbildungen anbieten!“

Doch der Gedanke erschien mir zunächst absurd.

Ich zweifelte daran, ob ich überhaupt die Fähigkeit hatte.

Die Idee erschien mir schlichtweg absurd und deshalb schob ich sie wieder weg.

Ich war noch nicht bereit und die Eingebung geriet wieder in Vergessenheit.

Doch das Universum unternahm noch einen weiteren Versuch, mir unterstützend unter die Arme zu greifen.

Sodass, als ich etwa zwei Wochen später zu einem Meditationswochenende ging, mein Lehrer so ganz nebenbei zu mir sagte – wohlgemerkt ohne, dass ich ihm davon auch nur ein Wort erzählt hatte:

„Sebastian, mach das doch mit der Reiki Ausbildung!“

Und sofort erinnerte ich mich wieder an diese Eingebung.

Und sofort überkam mich ein entspanntes und friedvolles Gefühl.

Da wusste ich, dass es das Richtige war.

Ich hatte meine neue Aufgabe erhalten und dieses Mal akzeptierte ich sie.

Und auch wenn auf meinem Weg eine ganze Reihe von Hindernissen lagen und es eine ganze Weile dauerte, bis ich meine erste Ausbildung geben konnte, hatte ich doch bei allen Bemühungen immer das Gefühl, eine gewaltige existenzielle Unterstützung im Rücken zu haben.

Obwohl ich anfangs finanziell nicht sonderlich erfolgreich war, fühlte ich mich das erste Mal richtig wohl mit dem, was ich tat.

Es ist toll, all das, was ich in den vielen Jahren über Reiki, Meditation und Spiritualität gelernt habe, an Menschen, die es wirklich interessiert, weitergeben zu können.

Dafür bin ich jeden Tag dankbar.

Reiki Ausbildungen und Behandlungen zu geben ist für mich mindestens genauso erfüllend wie für die Teilnehmer.

Hamburg, unser Raum – und unser gemeinsamer Weg

Irgendwann sind Viktoria und ich von Berlin nach Hamburg gezogen.

Wir wollten einen ruhigeren Lebensmittelpunkt.

Mehr Natur.

Mehr Erdung.

Mehr Raum.

Heute geben wir die Reiki-Ausbildung gemeinsam – seit etwa vier Jahren zusammen im Team.

Und wir haben einen wunderschönen Raum in Hamburg-Sasel, Nähe Alstertal.

Ein Raum mit Parkettboden, viel Licht, großen Fenstern, Ruhe.

Dort ist etwas, was ich nicht „machen“ muss.

Es ist eher so, dass die Menschen, wenn sie reinkommen, oft sehr schnell runterkommen.

Viele berichten, dass sie Ruhe erleben – einfach in der Atmosphäre.

Und ich glaube, das hat auch damit zu tun, dass ich über viele Jahre Meditation sehr intensiv praktiziert habe und dass diese Präsenz einfach „durchdringt“, ohne dass man darüber sprechen muss.

Und dann hat irgendwann auch unser Hund Maya zu uns gefunden.

Maya ist heute zehn.

Und sie gehört einfach zu unserem Leben dazu.

Wir sind wie eine kleine Familie.

La Gomera – das Ankommen

Vor einigen Monaten gab es einen Moment, der für mich sehr besonders war.

Ich war zehn Tage auf La Gomera.

Ich saß jeden Tag am Strand, ging ins Café, genoss diesen Prozess.

Und dann war da irgendwann der Punkt:

Ich war angekommen.

Die Suche war vorbei.

Nicht auf eine dramatische Art.

Eher still.

Eher klar.

Und seitdem hat sich meine Aufmerksamkeit wieder mehr dem Leben im Außen zugewendet.

Ich stehe wieder mehr im Leben.

Ich kümmere mich bewusster um meine Gesundheit, Bewegung, Ernährung.

Ich pflege mehr meine Freundschaften.

Ich kümmere mich intensiver um die Beziehung mit Viktoria.

Wir reisen gerne – Dänemark, ein Haus in einem kleinen Wäldchen, nur wenige Minuten vom Strand.

Die letzten Jahre waren wir mehrere Wochen auf Sardinien.

Wir lieben es, in der Natur zu sein.

Spazieren zu gehen.

Slow living.

Tee trinken.

Kaffee.

Gemütliche Tage.

Viktoria strickt.

Ich liebe es, einfach still zu sein, in die Natur zu schauen.

Und trotzdem:

Reiki ist weiterhin ein Teil meines Lebens.

Ein schöner Teil.

Ein natürlicher Teil.

Und ich liebe es, Menschen damit zu begleiten.

Was ich entdeckt habe

Auf diesem Weg entdeckte ich die Schlüssel für ein glückliches Leben und eine erfüllende erfolgreiche Arbeit mit Menschen, die ich vorher vergebens gesucht hatte.

Und so kamen mit der Zeit auch endlich die Ergebnisse:

Die Gelassenheit.

Die innere Freude.

Zufriedenheit.

Und sogar der äußere Erfolg, den ich mir früher immer gewünscht hatte.

Und das war unglaublich für mich:

Auf einmal konnte ich von dem, was ich tat, leben.

Es ist so schön und erfüllend, jeden Morgen aufzuwachen und dem zu folgen, was für einen selbst richtig ist.

Das wünsche ich jedem von Herzen.

Endlich hatte ich etwas entdeckt, das nicht nur mein Leben transformierte, sondern auch das Leben der Menschen um mich herum – meiner Familie, meiner Partnerin, meinen Freunden, meinen Klienten und Ausbildungsteilnehmern – alles durch Reiki und die Geheimnisse, die ich dir in der Reiki Ausbildung zeige.

Der versteckte Vorteil

Was ich nicht realisierte, als ich mit Reiki anfing, war, dass es nicht nur Menschen hilft, entspannter und gesünder zu sein, sondern dass es Menschen in Krisen die Angst nimmt, sie aus ihrem Kopf heraus wieder in ihr Herz bringt und so Menschen hilft, liebevollere Beziehungen mit sich und anderen zu führen – und auch ihr inneres Potential zu entfalten und herauszufinden, was sie wirklich erfüllt.

Und das ist der Grund, warum ich die Reiki Ausbildung anbiete.

Weil ich dich nicht nur in Reiki einweihe, sondern auch all das weitergebe, was ich in all der Zeit gelernt habe.

Und weil ich immer wieder sehe:

Wie sehr Menschen davon profitieren.

Wie sehr sie nach Hause gehen – nicht nur mit einem „schönen Tag“, sondern mit einemFundament:

mit mehr Ruhe.

mit mehr Klarheit.

mit mehr Stabilität.

mit einem positiveren Lebensgefühl.

Und oft auch mit dem Gefühl:

Ich kann wirklich etwas für mich tun.

Wenn du bis hierher gelesen hast, spürst du vielleicht schon, warum Reiki für mich mehr ist als eine Methode.
Es ist etwas, das dich wieder bei dir ankommen lässt – im Körper, im Herzen, im Alltag.

Wenn du neugierig bist, wie sich das für dich anfühlen kann, dann ist der erste Grad ein sehr klarer Einstieg: ein intensiver Tag, an dem du lernst, Reiki sicher anzuwenden – bei dir selbst und auch im privaten Umfeld.

Wenn du möchtest, schau dir einfach die nächsten Termine an.
Und wenn du vorher eine Frage hast: Schreib uns – wir antworten dir persönlich.

Vielen Dank, wie sehen und auf der anderen Seite,

dein Sebastian Illig