Wie läuft eine Reiki-Behandlung ab? – Ablauf, Dauer & Erfahrungen aus meiner Praxis

Wie läuft eine Reiki-Behandlung ab? – Ablauf, Dauer & Erfahrungen aus meiner Praxis

Wer Reiki noch nie erlebt hat, fragt sich häufig: Was passiert eigentlich bei einer Reiki-Behandlung? Wie läuft eine Sitzung konkret ab? Was spürt man dabei – und muss man selbst irgendetwas tun?

Ich arbeite seit über zehn Jahren mit Reiki und habe in dieser Zeit viele Menschen sowohl in Reiki-Behandlungen als auch in meinen Reiki-Ausbildungen begleitet.

Dabei habe ich gelernt, dass eigentlich keine Reiki-Behandlung genau wie die andere ist. Jeder Mensch bringt andere Themen mit und auch während der Behandlung nehme ich bei jedem Menschen etwas anderes wahr.

Trotzdem gibt es einen grundsätzlichen Ablauf, an dem ich mich orientiere.

In diesem Artikel möchte ich dich deshalb einmal Schritt für Schritt durch eine typische Reiki-Behandlung bei mir im Reiki Institut Hamburg mitnehmen.

1. Erst einmal ankommen – bei einer Tasse Tee

Eine Reiki-Behandlung beginnt bei mir nicht direkt auf der Behandlungsliege.

Wir treffen uns in unserem Reiki-Raum in Hamburg-Sasel. Der Raum hat mit seinen hohen Decken einen gewissen Loft-Charakter und gleichzeitig eine sehr ruhige und gemütliche Atmosphäre.

Vor einer Behandlung bereite ich den Raum ein wenig vor, zünde beispielsweise eine Kerze an und mache Tee.

Dann setzen wir uns erst einmal auf unsere gemütlichen Stühle, trinken einen Tee und lernen uns ein bisschen kennen.

Für mich gehört dieses Ankommen bereits zur Behandlung dazu.

Gerade wenn wir uns noch nicht kennen, interessiert mich zunächst: Warum bist du eigentlich hier? Was beschäftigt dich gerade? Und was möchtest du durch Reiki kennenlernen oder für dich erfahren?

2. Mit welchen Themen kommen Menschen zu einer Reiki-Behandlung?

Das ist sehr unterschiedlich.

Manche Menschen sind einfach neugierig auf Reiki. Sie haben davon gehört und möchten einmal selbst erfahren, wie sich eine Reiki-Behandlung anfühlt.

Andere überlegen, eine Reiki-Ausbildung zu machen, und möchten Reiki vorher kennenlernen. Dann sprechen wir natürlich auch darüber, wie die Ausbildung abläuft, wer daran teilnimmt und was man anschließend mit Reiki machen kann.

Wieder andere befinden sich gerade an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sich etwas verändern soll.

Beziehungsthemen und Trennungen spielen beispielsweise immer wieder eine Rolle. Auch berufliche Fragen begegnen mir häufig:

Was möchte ich eigentlich wirklich machen?

Welche Tätigkeit fühlt sich für mich richtig an?

Bin ich auf meinem eigenen Weg oder erfülle ich hauptsächlich Erwartungen?

Was möchte ich eigentlich von Herzen?

Gerade diese Fragen finde ich persönlich sehr spannend. In meinem eigenen Leben war es mir immer wichtig, herauszufinden, welcher Weg sich für mich wirklich stimmig anfühlt, und diesen dann auch zu gehen.

Deshalb entstehen bei solchen Themen häufig sehr schöne Gespräche.

Manche Menschen interessieren sich beispielsweise dafür, Reiki später selbst anzubieten oder als Ergänzung in eine bereits bestehende Tätigkeit einzubauen – etwa in den Bereichen Coaching, Yoga, Kosmetik oder andere Formen der Arbeit mit Menschen.

Und natürlich kommen auch Menschen zu mir, die parallel mit Stress, körperlichen Beschwerden oder psychischen Belastungen zu tun haben.

Dabei ist mir eine klare Abgrenzung wichtig: Reiki ist keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung und ersetzt diese auch nicht. Entsprechende Erkrankungen und Beschwerden gehören in fachkundige medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Hände.

3. Das Vorgespräch ist für mich ein wichtiger Teil der Behandlung

Für unser Gespräch nehme ich mir meistens mindestens etwa 20 Minuten Zeit.

Manchmal wird daraus auch ein längeres Gespräch.

Ich sehe diesen Teil nicht als Psychotherapie. Trotzdem fließen natürlich meine Erfahrungen aus Psychologie, Meditation, Bewusstseinsarbeit und meinem eigenen Leben mit hinein.

Ein Thema ist mir dabei besonders wichtig:

Ein Gedanke ist zunächst einmal ein Gedanke – und nicht automatisch die Wahrheit.

Das klingt einfach, kann aber einen großen Unterschied machen.

Wenn wir beispielsweise eine schwierige Situation in einer Beziehung erleben, gibt es einerseits das, was tatsächlich passiert ist. Andererseits gibt es unsere Gedanken darüber:

Er sollte sich anders verhalten.

Mit mir stimmt etwas nicht.

Das wird bestimmt nicht funktionieren.

Ich hätte in meinem Leben schon viel weiter sein müssen.

Ich kann diesen Schritt nicht machen.

Wenn wir diese Gedanken vollständig für wahr halten, entstehen daraus häufig weitere Gefühle, Bewertungen und Sorgen.

Deshalb schaue ich mit Menschen manchmal darauf: Ist dieser Gedanke wirklich wahr? Gibt es vielleicht noch eine andere Perspektive?

Bei Beziehungsthemen kann es beispielsweise helfen, die Situation einmal aus der Perspektive des anderen Menschen zu betrachten und dadurch wieder etwas mehr Verständnis oder Mitgefühl entstehen zu lassen.

Manchmal benutze ich dafür Bilder, kleine Geschichten, Gleichnisse oder Metaphern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein passendes Bild manchmal viel schneller eine neue Perspektive eröffnet als eine lange theoretische Erklärung.

Mir geht es dabei nicht darum, jemandem zu sagen, wie er sein Leben führen soll.

Eher darum, für einen Augenblick etwas Abstand von den gewohnten Gedanken zu bekommen.

4. Wieder stärker wahrnehmen: Was möchte ich eigentlich wirklich?

Gerade bei beruflicher Orientierung oder Sinnfragen geht es häufig noch um etwas anderes.

Wenn im Kopf sehr viele Vorstellungen darüber existieren, was man tun sollte, kann es schwierig werden wahrzunehmen, was man eigentlich selbst möchte.

Was fühlt sich stimmig an?

Was macht Freude?

Wo zieht es mich hin?

Welche Entscheidung würde ich treffen, wenn ich nicht ständig alle möglichen Konsequenzen gedanklich durchspielen würde?

Für mich haben solche Fragen viel mit Bewusstsein und Meditation zu tun.

Wenn die Gedanken etwas ruhiger werden, entsteht manchmal wieder mehr Raum dafür, die eigene Intuition wahrzunehmen.

In meinem persönlichen spirituellen Verständnis würde ich auch sagen: Man kann wieder mehr wahrnehmen, was das eigene Herz sagt.

Genau dieser Übergang vom vielen Denken zum Wahrnehmen spielt später auch während der Reiki-Behandlung eine wichtige Rolle.

5. Dann beginnt die eigentliche Reiki-Behandlung

Nach unserem Gespräch sage ich irgendwann sinngemäß:

„Wenn du möchtest, kannst du dich jetzt auf die Liege legen.“

Du bleibst dabei vollständig bekleidet. Wenn du möchtest, bekommst du eine Decke. Ich mache ruhige Reiki-Musik an, du kannst die Augen schließen und dich entspannen.

Ab diesem Moment musst du eigentlich nichts mehr tun.

Du kannst einfach liegen, deinen Körper wahrnehmen, die Musik hören – oder irgendwann auch gar nicht mehr bewusst darauf achten.

Ich selbst beginne die Behandlung mit einer Gassho-Meditation.

Gassho bedeutet vereinfacht, die Hände vor dem Körper zusammenzubringen. Für mich ist es ein Moment des Sammelns und der inneren Ausrichtung. Ich komme zur Ruhe und lade bewusst die Reiki-Energie für die folgende Behandlung ein.

Diese Form der Einstimmung vermittle ich auch in meinen Reiki-Ausbildungen.

6. Meine spirituelle Einstimmung auf die Behandlung

Reiki ist für mich nicht nur eine Abfolge bestimmter Handpositionen.

Vor der eigentlichen Behandlung nehme ich mir deshalb einen Moment, um mich innerlich auf die Person einzustimmen.

Dabei öffne ich mich in meiner persönlichen spirituellen Praxis auch gegenüber der geistigen beziehungsweise spirituellen Welt und bitte um Unterstützung für die Behandlung.

Manchmal verbinde ich mich dabei innerlich auch mit spirituellen Meistern oder Erzengeln.

Das ist meine persönliche Form der Spiritualität und nichts, woran jemand glauben muss, der zu mir kommt.

Normalerweise erzähle ich während einer Behandlung auch gar nicht viel darüber. Wenn jemand selbst sehr spirituell interessiert ist, können wir uns natürlich darüber austauschen.

Für mich entsteht dadurch häufig noch einmal eine besondere meditative Qualität während der Behandlung.

Anschließend nehme ich das Energiefeld beziehungsweise die Aura wahr und schaue aus meiner subjektiven energetischen Wahrnehmung heraus, an welchen Stellen sich für mich ein besonderer Bedarf zeigt.

Dann streiche ich zunächst die Aura aus und beginne mit der eigentlichen Reiki-Behandlung.

7. Die Behandlung beginnt meistens am Kopf

Meistens beginne ich mit den Kopfpositionen.

Zunächst halte ich meine Hände mit etwas Abstand über Gesicht und Augen.

Interessanterweise berichten manche Menschen schon an dieser Stelle von Wärme, obwohl meine Hände den Körper noch gar nicht berühren.

Danach folgen unter anderem Positionen seitlich am Kopf und über den Ohren.

Gerade hier bleibe ich gerne länger. Manchmal sitze ich allein an einer dieser Positionen ungefähr zehn Minuten.

Für mich beginnt sich die Reiki-Behandlung hier häufig richtig zu vertiefen.

Ich nehme wahr, wie sich die Energie aus meiner Perspektive im Körper ausbreitet, und gleichzeitig wird die Person auf der Liege meistens immer ruhiger.

Manche Menschen erzählen mir hinterher, dass sie irgendwann kaum noch Gedanken hatten.

Andere geraten in einen sehr tiefen meditativen oder tranceähnlichen Zustand.

Und manche schlafen einfach ein.

Das ist völlig in Ordnung.

Es gibt bei Reiki nichts, was man unbedingt erleben oder spüren muss.

Manche Menschen spüren Wärme, Kribbeln oder andere Empfindungen sehr deutlich. Andere nehmen körperlich kaum etwas wahr und erleben vor allem die tiefe Entspannung.

8. Von den Kopfpositionen zu den Körperpositionen

Anschließend gehe ich nach und nach zu verschiedenen Positionen am Körper über.

Dabei verwende ich klassische Reiki-Handpositionen, wie wir sie auch in unseren Ausbildungen vermitteln.

Nach vielen Jahren Reiki arbeite ich aber gleichzeitig sehr intuitiv.

Manchmal bleibe ich an einer Position wesentlich länger. Manchmal füge ich eine Position hinzu, die nicht Teil einer festgelegten Behandlungsabfolge ist.

Ich folge dabei meiner Wahrnehmung, wo ich im jeweiligen Moment besonders gerne Reiki geben möchte.

Genau dieses intuitive Arbeiten lernen die Teilnehmer später übrigens auch in unseren Reiki-Ausbildungen: Die klassischen Handpositionen geben zunächst eine gute Struktur. Mit zunehmender Erfahrung kann man immer mehr lernen, zusätzlich der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

9. Die Arbeit mit den Chakren

Ein wichtiger Bestandteil meiner Reiki-Behandlungen ist die Arbeit mit den Chakren.

Chakren stammen aus spirituellen beziehungsweise energetischen Traditionen und sind keine anatomisch nachgewiesenen Körperstrukturen. Für meine Reiki-Arbeit sind sie ein hilfreiches energetisches Modell.

Ich verbinde unterschiedliche Chakren auch mit unterschiedlichen Lebensthemen.

Beim Solarplexus können beispielsweise Selbstvertrauen, persönliche Kraft, Unsicherheit oder innere Anspannung eine Rolle spielen.

Das Herzchakra verbinde ich unter anderem mit Liebe, Mitgefühl, Vertrauen, Beziehungen und emotionalen Verletzungen.

Gerade nach einer Trennung oder bei schwierigen Beziehungsthemen nehme ich mir für diesen Bereich manchmal besonders viel Zeit.

Gleichzeitig verbinde ich das Herzchakra mit einer Frage, die auch bei beruflicher Orientierung interessant sein kann:

Was möchte ich eigentlich wirklich von Herzen?

Wenn der Kopf einmal etwas ruhiger geworden ist, entsteht manchmal wieder mehr Raum für diese Wahrnehmung.

Andere Chakren verbinde ich beispielsweise mit Kreativität, Ausdruck, Sicherheit oder der Fähigkeit, die eigene Stimme und die eigenen Bedürfnisse deutlicher wahrzunehmen.

Dabei verstehe ich diese Zuordnungen als Teil meiner spirituellen Reiki-Praxis – nicht als medizinische Diagnostik.

10. Wie ich die Reiki-Symbole während einer Behandlung einsetze

Je nachdem, wie sich die Behandlung entwickelt, arbeite ich zusätzlich mit den Reiki-Symbolen aus dem zweiten und dritten Reiki-Grad.

In meiner Reiki-Praxis nutze ich die Symbole beispielsweise, um die Reiki-Energie an einer bestimmten Stelle stärker zu fokussieren, energetisch zu harmonisieren oder die Arbeit an einem bestimmten Thema zu vertiefen.

Auch das Reiki-Meistersymbol setze ich manchmal ein.

Für mich unterstützt es eine besonders intensive spirituelle Ausrichtung der Behandlung und die Verbindung mit der Reiki-Energie.

Diese Beschreibungen stammen aus der Reiki-Tradition und meiner persönlichen Erfahrung mit den Symbolen. Sie sind nicht als wissenschaftlich nachgewiesene körperliche Wirkmechanismen zu verstehen.

Für jemanden auf der Liege ist es übrigens überhaupt nicht notwendig, die Symbole zu kennen.

Ich arbeite damit im Hintergrund.

Wenn du später selbst den zweiten oder dritten Reiki-Grad lernst, lernst du auch diese Seite der Reiki-Praxis kennen.

11. Reiki und Meditation verbinden sich während der Behandlung

Ein Aspekt meiner Behandlungen ist mir besonders wichtig.

Ich meditiere selbst seit vielen Jahren und befinde mich während einer Reiki-Behandlung meistens in einem sehr ruhigen, meditativen Zustand.

Dadurch entsteht aus meiner Sicht nicht nur eine Reiki-Behandlung, sondern gleichzeitig ein gemeinsamer Raum von Ruhe und Präsenz.

Ich kenne einen ähnlichen Effekt aus meinen Reiki-Ausbildungen und Meditationen: Wenn mehrere Menschen gemeinsam wirklich zur Ruhe kommen, kann sich Meditation manchmal wesentlich leichter und tiefer anfühlen, als wenn man allein zu Hause versucht, die Gedanken irgendwie ruhig zu bekommen.

Auch während einer Reiki-Behandlung berichten Menschen deshalb immer wieder von ungewöhnlich tiefen meditativen Erfahrungen.

Für mich ist das einer der schönsten Aspekte dieser Arbeit.

Man muss dabei nichts erreichen.

Je weniger man versucht, in einen besonderen Zustand zu kommen, desto leichter kann sich manchmal von selbst eine tiefe Ruhe entwickeln.

12. Rücken, Beine und der Abschluss der Reiki-Behandlung

Im weiteren Verlauf behandle ich verschiedene Positionen entlang des Körpers und meistens auch den Rücken.

Gegen Ende nehme ich mir außerdem Zeit für die Beine.

Aus meiner energetischen Perspektive ist es mir wichtig, dass die Reiki-Behandlung nicht nur im Kopf oder Oberkörper stattfindet, sondern der gesamte Mensch einbezogen wird.

Zum Ende nehme ich noch einmal wahr, wie sich das Energiefeld für mich im Vergleich zum Beginn anfühlt.

Wenn ich den Eindruck habe, dass ein bestimmter Bereich noch mehr Aufmerksamkeit benötigt, bleibe ich dort noch einmal.

In meinem persönlichen Reiki-Verständnis geht es dabei darum, die verschiedenen Bereiche energetisch möglichst gut zu versorgen und die Chakren und das Energiefeld in einen harmonischeren Gesamtzustand zu bringen.

Zum Abschluss arbeite ich noch einmal mit der Aura und streiche das Energiefeld aus.

Dann lasse ich die Behandlung langsam ausklingen.

13. Einige Minuten einfach nur liegen bleiben

Ich mache nicht plötzlich die Musik aus und sage:

„So, fertig.“

Nach einer tiefen Behandlung wäre das für mich ein ziemlich abrupter Übergang.

Stattdessen bekommst du noch etwas Zeit.

Du kannst einfach liegen bleiben, nachspüren und irgendwann langsam wieder die Augen öffnen.

Gerade wenn jemand während der Behandlung eingeschlafen oder in einem sehr tiefen meditativen Zustand gewesen ist, braucht es manchmal einen Moment, um wieder ganz im Raum anzukommen.

14. Das Nachgespräch und meine Wahrnehmungen

Danach sprechen wir häufig noch einmal kurz miteinander.

Mich interessiert natürlich, wie du die Behandlung erlebt hast.

Gleichzeitig kann ich erzählen, was ich selbst wahrgenommen habe.

Bei Reiki werden meine Hände an manchen Positionen beispielsweise deutlich warm oder teilweise sehr heiß. Manchmal nehme ich Kribbeln oder andere körperliche Empfindungen in meinen Händen wahr.

Ich interpretiere diese Wahrnehmungen innerhalb meiner Reiki-Praxis als Hinweise darauf, an einer Position etwas länger zu bleiben.

Gelegentlich habe ich während der Behandlung auch intuitive Gedanken oder Eindrücke zu einem Thema, über das wir vorher gesprochen haben.

Wenn es mir sinnvoll erscheint, teile ich diese anschließend mit.

Manchmal entsteht dadurch noch einmal eine neue Perspektive auf das ursprüngliche Thema.

Und manchmal gibt es überhaupt nichts mehr zu besprechen.

Dann darf die Behandlung einfach für sich stehen.

15. Wie lange dauert eine Reiki-Behandlung?

Die eigentliche Reiki-Behandlung auf der Liege dauert bei mir meistens ungefähr 60 bis 70 Minuten.

Zusammen mit unserem Gespräch vorher und etwas Zeit danach solltest du insgesamt ungefähr 90 Minuten einplanen.

Manchmal dauert ein Termin etwas länger, insbesondere wenn sich ein intensiveres Gespräch entwickelt.

Ich vergebe deshalb bewusst nur wenige Reiki-Einzeltermine und arbeite nicht in einem engen Behandlungstakt.

Mir ist wichtiger, dass genügend Zeit für das Gespräch, die eigentliche Reiki-Behandlung und ein ruhiges Nachspüren vorhanden ist.

16. Wie fühlt man sich nach einer Reiki-Behandlung?

Auch das ist individuell.

Viele Menschen erzählen mir unmittelbar danach, dass sie sich sehr ruhig, entspannt oder gleichzeitig angenehm aufgeladen fühlen.

Manche beschreiben, dass sie wieder stärker mit sich selbst verbunden sind oder mehr Klarheit haben.

Besonders schön finde ich persönlich immer den Moment, wenn jemand nach einer langen Behandlung die Augen öffnet und ich manchmal den Eindruck habe, dass wieder ein richtiges Leuchten in den Augen da ist.

Das ist natürlich meine persönliche Wahrnehmung und kein messbarer Effekt.

Aber nach vielen Jahren Reiki gehören solche Momente für mich immer noch zu den schönsten Seiten meiner Arbeit.

Manchmal nehmen Menschen die Ruhe oder die besondere Erfahrung der Behandlung auch noch mit in die folgenden Tage.

Andere fühlen sich zunächst müde und möchten sich einfach ausruhen.

Ich empfehle deshalb, nach einer intensiven Reiki-Behandlung ein wenig auf das eigene Gefühl zu hören, ausreichend zu trinken und sich, wenn möglich, nicht unmittelbar danach einen komplett vollgepackten Tag vorzunehmen.

17. Eine Reiki-Behandlung oder mehrere Termine?

Wenn du Reiki einfach kennenlernen möchtest, kannst du problemlos erst einmal eine einzelne Behandlung ausprobieren.

Danach kannst du selbst entscheiden, ob und wann du wiederkommen möchtest.

Es gibt aber auch Menschen, die über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen zu mir kommen.

Dann verändert sich natürlich auch das Gespräch.

Wir kennen uns bereits und können beispielsweise anschauen:

Was hat sich seit der letzten Behandlung verändert?

Wie hat sich ein bestimmtes Beziehungsthema entwickelt?

Ist die berufliche Entscheidung inzwischen klarer geworden?

Welche neuen Fragen sind entstanden?

Dadurch kann sich über mehrere Termine eine kontinuierlichere Begleitung der jeweiligen Lebensthemen entwickeln.

In der Reiki-Tradition gibt es außerdem die Möglichkeit, vier Behandlungen in relativ kurzen Abständen durchzuführen.

Ich mache daraus allerdings keine allgemeine Regel. Manche Menschen empfinden mehrere Behandlungen als angenehm oder hilfreich, andere möchten Reiki einfach gelegentlich nutzen.

Bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen gilt unabhängig von der Anzahl der Reiki-Sitzungen: Reiki ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

18. Reiki selbst erleben oder Reiki lernen?

Manche Menschen kommen zu mir, weil sie Reiki einfach einmal ausprobieren möchten.

Andere interessieren sich bereits für eine Reiki-Ausbildung und möchten vorher erleben, wie sich Reiki anfühlt.

Und wieder andere entdecken gerade durch eine Behandlung, dass sie Reiki gerne selbst lernen würden.

Bereits im ersten Reiki-Grad lernst du, Reiki bei dir selbst und im privaten Umfeld anzuwenden. Später können weitere Grade und die Reiki-Symbole hinzukommen.

Wenn du Reiki beruflich in deine bestehende Tätigkeit integrieren möchtest – beispielsweise als Ergänzung zu Yoga, Coaching oder einer anderen Arbeit mit Menschen – können wir auch darüber sprechen.

Du musst aber keineswegs zuerst eine Behandlung bei mir gemacht haben, um Reiki lernen zu können.

Wenn du Reiki zunächst selbst erleben möchtest, findest du hier alle Informationen zu meiner Reiki-Behandlung in Hamburg-Sasel.

Wenn du Reiki direkt selbst lernen möchtest, findest du hier meine Reiki Ausbildung in Hamburg.

Was eine Reiki-Behandlung für mich ausmacht

Für mich besteht eine Reiki-Behandlung nicht einfach daraus, eine Stunde lang verschiedene Handpositionen einzunehmen.

Es ist die Verbindung aus Begegnung, Gespräch, Bewusstseinsarbeit, Meditation, intuitiver Energiearbeit und Reiki.

Manchmal steht die tiefe Entspannung im Mittelpunkt.

Manchmal bringt jemand eine konkrete Lebensfrage mit.

Manchmal entsteht während der Behandlung ein sehr tiefer meditativer Zustand.

Und manchmal möchte jemand einfach neugierig erleben, was Reiki eigentlich ist.

Ich versuche dabei nicht vorzugeben, was passieren soll.

Ich stelle meine Erfahrung zur Verfügung, gebe Reiki und schaffe einen möglichst ruhigen Raum. Was du darin wahrnimmst und für dich mitnimmst, ist deine ganz eigene Erfahrung.

Denn so viel man auch über Reiki schreiben kann: Wie sich eine Reiki-Behandlung tatsächlich anfühlt, lässt sich letztlich am besten selbst erfahren.