Wie du ein reiner Kanal für die Reiki Energie wirst & dein Ego und Leiden verlierst – eine weise Geschichte

Wie du ein reiner Kanal für die Reiki Energie wirst & dabei dein Ego und Leiden verlierst

– eine weise Geschichte

Hi, heute habe ich eine tolle weise Geschichte für dich, die dir dabei hilft eine tiefere, hingabevolle, leidfreie Arbeit mit Reiki ermöglicht

Du bist nur ein Kanal für die Reiki Enerige

Eine der Grundlagen von Reiki ist es sich immer wieder bewusst zu machen, das man selbst nur ein Kanal für diese wunderbare Energie ist. Du bist nicht diejenige die andere Menschen heilt, es geschieht durch dich.

Diese Erkenntnis und Erinnerung befreit dich von der Last des eigenen Egos, etwas erreichen und bewirken zu wollen. Sie nimmt dir die Angst des Versagens. Denn wenn du nicht der Macher bist, der Heiler, sondern einfach nur ein Kanal für Reiki, ist es nicht in deiner Hand ob Heilung geschieht, ob eine Sitzung dem Behandelten hilft oder eben nicht.

Alles hat immer zwei Seiten. Wenn du dich als großer Heiliger oder Heiler fühlst und das Gefühl bekommst, deshalb etwas Besonderes zu sein, dann wirst du Leiden, wenn Menschen sich von dir verletzt fühlen, weil du sie von oben herabbehandelst. Du wirst unbewusst überall nach Bestätigung für deine tollen Heilerfähigkeiten suchen und immer Angst haben sie könnten wieder verschwinden oder nur eingebildet sein.

Das Aufnehmen von „negativen“ Fremdenergien vermeiden

Oft kommen Menschen zu mir die bei Reiki Behandlungen, die Erfahrung oder wenn sie in ihrem Job oder Privat anderen Menschen helfen wollten, die Erfahrung gemacht haben, das sie während einem Gespräch oder einer Behandlung, die Energie der anderen Person mit aufnehmen und sie das Gefühl haben, das diese auf unangenehe Weise auch über die Sitzungsdauer gewissermaßen an ihnen haften bleibt und sie diese mit nach Hause nehmen.

Diese geschieht aber in aller Regel nur dann, wenn etwas in dir unbedingt helfen oder etwas bewirken möchte. Dem anderen sein Leid abnehmen möchte.

Dieser Wunsch ist verständlich, aber wenn du es der Reiki Energie überlässt was geschieht und dir wieder bewusst machst, das du nur ein Kanal bist während du mit Reiki arbeitest, dann ersparst du dir dieses Leiden.

Eine weise Sufi-Geschichte – Der heilige Schatten

Nun möchte ich dir diese schöne weise Sufi Geschichte erzählen, die ich vor einiger Zeit von dem indischen Mystiker Osho gehört habe und die mich sehr berührt hat.

Es kann sehr hilfreich sein diese Geschichte während deiner Arbeit mit Reiki. sein deinen Reiki Behandlungen und allgemein, wenn du mit anderen Menschen arbeitest im Herzen zu behalten.

Der heilige Schatten

Lass mich dir eine sehr berühmte Sufi-Geschichte erzählen, "The Holy Shadow".

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Es lebte einst ein so guter Heiliger, dass die Engel vom Himmel kamen, um zu sehen, wie ein Mensch so gottesfürchtig sein konnte.

Dieser Heilige ging einfach durch sein tägliches Leben, indem er Tugend verbreitete, wie die Sterne das Licht verbreiten und die Blumen duften, ohne, dass er sich dessen je bewusst war.

Sein Tag konnte mit zwei Worten zusammengefasst werden - er gab, er vergab -, doch diese Worte gingen nie über seine Lippen. 

Sie zeigten sich in seinem bereitwilligen Lächeln, seiner Freundlichkeit, Nachsicht und seiner Nächstenliebe.

Die Engel sagten zu Gott: "Herr, gib ihm die Gabe Wunder zu vollbringen."

Gott antwortete: "Fragt, was es ist, das er sich wünscht."

 

"Sie  sagten zu dem Heiligen: "Hättest du gerne, das durch die Berührung deiner Hände, Kranke geheilt werden können?"

"Nein", antwortete der Heilige. "Ich würde lieber, das Gott das tut."

"Würdest du gerne schuldige Seelen bekehren und umherwandernde Herzen auf den richtigen Weg bringen?"

"Nein, das ist die Aufgabe der Engel. Es ist nicht für mich, andere zu konvertieren. "

"Würdest du gerne ein Vorbild der Geduld werden, Menschen durch den Glanz deiner Tugenden anlocken und so Gott in seiner Herrlichkeit zum Ausdruck bringen?"

"Nein", antwortete der Heilige. "Wenn Männer sich zu mir hingezogen fühlen, würden sie sich von Gott entfremden."

"Was willst du dann?" fragten die Engel.

"Was kann ich mir wünschen?" Fragte der Heilige lächelnd. „Wenn Gott mir seine Gnade schenkt, habe ich damit nicht bereits alles? "

Die Engel sagten: "Du musst um ein Wunder bitten, oder es wird dir eines aufgezwungen werden."

"Na gut", sagte der Heilige. "Dass ich viel Gutes tun kann, ohne es jemals zu wissen."

Die Engel waren perplex. Sie berieten sich und entschieden sich für den folgenden Plan: Jedes Mal, wenn der Schatten des Heiligen hinter ihm oder zu beiden Seiten zurückfiel, so dass er es nicht sehen konnte, hatte er die Kraft Krankheiten zu heilen, Schmerzen zu lindern und den Leidenden Trost zu spenden.

Wenn immer der Heilige seines Weges ging, sorgte sein Schatten, der zu beiden Seiten oder hinter ihm auf den Boden geworfen wurde, dafür, das trockene Wege grün wurden, verwelkte Pflanzen wieder erblühten, ausgetrocknete Bäche klares Wasser führten, bleichen Kindern frische Farbe und unglückliche Männer und Frauen Freude erfuhren.

Der Heilige ging einfach durch sein tägliches Leben, indem er Tugend verbreitete, wie die Sterne das Licht verbreiten und die Blumen duften, ohne, dass er sich dessen je bewusst war.

Die Leute, die seine Demut respektierten, folgten ihm schweigend und sprachen nie mit ihm über seine Wunder. Bald vergaßen sie sogar seinen Namen und nannten ihn "Der heilige Schatten".

Dies ist die Geschichte und Osho sagt dazu:

„Das ist das Letzte: man muss der heilige Schatten werden, nur ein Schatten Gottes.

Das ist die größte Revolution, die einem Menschen passieren kann: die Übertragung des Zentrums.

Du bist nicht mehr dein eigenes Zentrum; Gott wird dein Zentrum.Du lebst wie sein Schatten.

Du bist nicht mächtig, weil du kein Zentrum hast um mächtig zu sein.

Du bist nicht tugendhaft. Du hast kein Zentrum, um tugendhaft zu sein.

Du bist nicht einmal religiös; Du hast kein Zentrum, um religiös zu sein.

Du bist einfach nicht, eine ungeheure Leere, ohne Barrieren und Blockaden, so dass das Göttliche ungehindert, uninterpretiert, unberührt durch dich hindurch fließen kann - so kann das Göttliche durch dich fließen, wie er ist, nicht so, wie du ihn gerne hättest.

Er geht nicht durch dein Zentrum - da ist keines.

Das Zentrum ist verloren.

Das ist die Bedeutung dieses Sutras: dass du schließlich dein Zentrum opfern musst, damit du nicht wieder in Form eines Egos denken kannst. Um dich völlig auszulöschen, darfst du "Ich" nicht aussprechen.

Nichts gehört dir; im Gegenteil, du gehörst zu Gott.

Du wirst ein heiliger Schatten."

Osho – Yoga the Alpha and Omega Vol. 9

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